Innendämmung für Objekte

Eine Wärmedämmung ist kein Ersatz für eine Außendämmung

Hübsche alte Fassaden sind erhaltungswürdig. Die Freude und der Wohnwert wird durch hohe substantiate-665217_640Heizkosten und Schimmelpilzgefahr geschmälert. Diese Gebäude sind von innen zu Dämmen, wenn die Problematik dieses Konzepts durch präzise Planung und Ausführung gelöst wird. Atemberaubender Schmuck alter Fassaden, Fachwerk, Stuck, Malereien von Ornamenten sind zu erhalten. Deswegen wird von innen gedämmt. Dies trifft auch zu, wenn die Außenseite nicht erreicht werden kann, bzw. bei einer Eigentumswohnung keine Entscheidung alleine gefällt wird oder die finanziellen Mittel nur für ein langsames Vorgehen reicht.

Eine Wärmedämmung kann keinen Ausgleich für Schwachstellen sorgen, die die Außendämmung lückenlos ersetzt. Dies ist beim Aufeinandertreffen von Innenwänden oder Deckenlagerungen der Fall. Mehr Heizenergie fließt aus Wärmebrücken nach draußen, die Bauteiloberfläche reicht bis einen Meter in den Raum und ist kühler. Die Folge, Schimmel entsteht. Einen sanften Übergang bereiten Dämmkeile.

Sie verfügen über ein adäquates Aussehen und bereiten einen weichen Übergang mit einer voluminösen verspachtelten Spitze. Durch eine Innendämmung bleibt die Wand ohne Schutz kälter. Es entstehen Frostschäden. Die Wasserleitungen frieren in der Wand, weil von innen weniger Wärme erzeugt wird. Das Problem der Feuchtigkeit wird verschärft, wenn Regen durch die Risse beim Putz in die Wand gelangt.

Raumfeuchte vermeiden

In der Raumluft ist jederzeit mehr oder weniger Feuchtigkeit. Beim Lüften zieht der nicht sichtbare Wasserdampf nach draußen. Nut etwa ein bis zwei Prozent des Dampfes sowie Wärme gelangen durch die Wand nach außen. Der minimale Teil kann großen Ärger verursachen. Als Folge kühlt die Wand umso mehr nach außen aus und dabei auch der Wasserdampf. Im negativen Fall verflüssigt er sich. Mit einer präzisen Dampfbremse wird der Dampf an das Eindringen in die Wand gehindert. Alternativ wird mit einer diffusionsoffenen, kapillar aktiven Dämmung dafür gesorgt, dass das Wasser schadlos verdunstet.

Hierfür benötigen Dämmstoff und Klebemörtel eine präzise Abstimmung. Sie wird durch den Kauf in Systemen erreicht. Einzelne Komponenten sind nicht dafür geeignet. Eine Sicherheit wird durch eine feuchte-adaptive Dampfbremse geschaffen. Umso mehr Feuchtigkeit erzeugt wird, verändert sie ihre Richtung zum Durchlassen. Als Vergleich: Die Innendämmung sorgt für den Erhalt der Fassadenoptik. Sie ist preiswerter, jedoch schwindet damit auch die Wohnfläche.

Aufwändiger und voluminöser ist die Außendämmung. Ihre Reaktion ist der Bauphysik positiver eingestellt, allerdings wird die Fassade verändert. Im Vorfeld ist eine Prüfung notwendig, wie positiv oder negativ die alte Bausubstanz zur Dämmung geeignet ist. Anschließend lässt sich die Methode, das Niveau der Dämmung und der Kostenrahmen bestimmen.

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